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5. Bestimmung

Kiina und Berix, die in dem Skrall-Dorf Roxtus hoch hoben in einem Käfig aufgehängt sind, trauen ihren Augen kaum, als sie sehen, dass Mata Nui alleine in die zentrale Arena des Dorfes spaziert. Wo waren die Glatorianer?

Mata Nui fordert Tuma, den Anführer der Skrall, zu einem Wettkampf Mann gegen Mann heraus, um seine Freunde freizubekommen. Tuma beginnt mit schmutzigen Tricks, aber Mata Nuis Fähigkeiten sind dank Ackars Hilfe deutlich besser als zuvor. Mata Nui lässt sich einige Minuten Zeit, um seinen Gegner einzuschätzen, und schließlich macht sich Mata Nui die Vermessenheit des Skrall zu Nutze. Tuma ist so erzürnt, dass er unvorsichtig wird, und Mata Nui gelingt es, die Waffe von Tuma zu zerstören und den Wettkampf zu beenden. Als Siegestrophäe behält er Tumas Schild.

Ehe er seine Freunde befreien kann, verhöhnt ihn eine vertraute Stimme. Mitten unter den Skrall und den Knochenjägern steht Metus und klatscht sarkastisch Beifall. „Du warst also der Verräter“, sagt Mata Nui. Metus lächelt.

Angesichts der drohenden Niederlage drängt Mata Nui seinen Scarabax-Verbündeten, sich selbst zu retten. Das kleine Insekt flitzt davon und Mata Nui hört sich an, wie Metus seine verräterischen Handlungen rechtfertigt. Metus war nicht damit zufrieden, die Belohnung für die Ausrichtung der Glatorianer-Spiele (Turniere) einzustreichen, sondern träumt davon, jeden Stamm auf Bara Magna zu besiegen. Und er prahlt damit, dass ihm sein Sieg jetzt sicher sei. Niemand außerhalb von Roxtus weiß, dass er der Drahtzieher der Angriffe auf Atero und Tajun ist.

Doch der Sieg von Metus geht völlig unter, als eine gewaltige Welle aus Scarabax in Gestalt eines gigantischen Glatorianers durch Roxtus fegt. Hinter dem Schwarm der Scarabax drängen die übrigen Glatorianer nach und besiegen die verängstigten Skrall und Knochenjäger, obwohl sie zwanzig zu eins in der Unterzahl sind. Metus wird in die Enge getrieben und die Maske des Lebens verwandelt seine Gestalt in etwas Angemesseneres: Eine Schlange, die in die Wüste davonkriechen darf.

Wochen später beobachtet Mata Nui, wie sich alle Dörfer zusammenschließen, um ein Riesen-Dorf zu bilden. Die Agori haben ihre massiven Behausungen im Geiste der Einheit durch die Wüste gezogen und sind jetzt beinahe fertig. Von einem Hügel oberhalb des vereinten Dorfes erkennt Mata Nui eine vertraute Gestalt: Sie ist zwar kleiner als diejenige, über die er auf dem Wasserplaneten geherrscht hat, aber sie ist dennoch erkennbar. Der Kopf, die Arme, der Oberkörper und die Beine sind klar auszumachen. Er ist davon überwältig, was das zu bedeuten hat, und Gedanken entstehen in seinem Kopf.

Es ist an der Zeit, sein Streben weiterzuverfolgen, das eigene Volk zu befreien.